Aktuelle Vergabeverfahren
Architektenwettbewerbe nach RPW 2013
Das Areal um den Bornplatz ist bisher weitgehend ungestaltet und bietet viel Potenzial für die Gemeinde. Ein Großteil der umliegenden Flächen befindet sich in Besitz der Stadt Hofheim, was der Umgestaltung des Platzes umfassende Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet.
Im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsverfahrens und der damit zusammenhängenden Ideenwerkstatt wurden gemeinsame Bedürfnisse und Vorstellungen über die Zukunft des Platzes gesammelt und dokumentiert. Durch eine darauf basierende Umgestaltung und Aufwertung des Bornplatzes sowie Konzeptentwicklung für die umliegenden Flächen sollen die Ansprüche und Wünsche der Bewohner umgesetzt um dem Bornplatz neues Leben gegeben werden.
Ausgeschrieben wird ein nicht offener freiraum- und verkehrsplanerischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 mit anschließendem Verhandlungsverfahren nach VgV.
Die Bekanntmachung ist in Vorbereitung.
Vergabeverfahren nach VgV
Das am August-Bebel-Ring in Marburg gelegene, dreigeschossige Gebäude "Altes Rathaus Cappel" wird durch einen Kindergarten genutzt sowie, in einem Nebengebäude, durch einen örtlichen Verein. Das angewalmte Flachdach des Hauptgebäudes umfasst eine Fläche von ca. 248 qm.
Gegenstand der ausgeschriebenen Leistungen ist, neben der Planung einer Blitzschutz- und Erdungsanlage, die Planung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Hauptgebäudes. Ziel ist es, das Gebäude nachhaltig mit Strom zu versorgen. Der detaillierte Leistungsumfang ist der Anlage des Vertragsentwurfs zu entnehmen.
Ausgeschrieben sind Leistungen der KG 442 Eigenstromversorgungsanlagen sowie der KG 446 Blitzschutz- und Erdungsanlagen.
Das Budget beläuft sich auf 107.100 Euro (brutto).
Die Leistungsphasen 1-3 sollen bis Ende November 2025 abgeschlossen sein, die Leistungsphasen 5-8 bis Ende des 1. Quartals 2026 (vorbehaltlich eines positiven Ergebnisses der Prüfung der Tragwerkskonstruktion).
Alle baulichen Maßnahmen erfolgen während des laufenden Betriebs und müssen auf die Belange der Nutzer abgestimmt werden.
Die Stadt Marburg plant die Sanierung und Umstrukturierung der ehemaligen Hausmeisterwohnung an der Martin-Luther-Schule, ein Gymnasium mit Oberstufe mit ca. 1200 Schülerinnen und Schülern. Die Räumlichkeiten befinden sich im Dachgeschoss, über dem 2018 sanierten Verwaltungs-/Lehrerzimmer Bereich im 1. OG und der Kunsthalle (urspr. Turnhalle) im EG, eines denkmalgeschützten Gebäudes und sollen zukünftig der Schule zur Verfügung stehen.
Projektziel: Die ehemalige Hausmeisterwohnung soll umfassend saniert und umstrukturiert werden, um einen sogenannten "All-Raum" (Betreuung, ca. 88,65 m²) zu schaffen, um den sich weitere Räume gruppieren. Dies soll die Nutzung des gesamten Dachgeschosses optimieren. Eine Grundkonzeption und die Bestandspläne liegen vor.
Neben der Grundrissöffnung und der Schaffung des "All-Raums" soll eine zusätzliche Gaube als zweiter Rettungsweg über das angrenzende Flachdach und zur Belichtung vorgesehen werden, dieser ist mit in die Planung einzubeziehen. Weiterhin ist eine energetische Sanierung und der Einbau einer Lüftungsanlage angedacht.
Die Schule befindet sich innerstädtisch, mit begrenztem Platz und Zugang. Die Maßnahme muss im laufenden Schulbetrieb umgesetzt werden. Ein Brandschutzkonzept und ein Bericht zur Schadstofferkundung liegt vor.
Die Kosten KG300 + KG400 betragen ca. 880.000,- EUR brutto. Der Kostenrahmen des Gesamtprojekts ist einzuhalten.
Gesucht wird ein Architekturbüro für die Objektplanung gemäß § 34 HOAI in den Leistungsphasen 1 - 9 mit Einordnung in die Honorarzone III.
Die Beauftragung der Leistungen erfolgt stufenweise.
Die zweigeschossige Turnhalle der Sophie-von-Brabant-Schule befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebäude aus dem Jahr 1906. Das Satteldach ist mit einer klassischen Schiefereindeckung gedeckt und umfasst ca. 570 qm.
Im Obergeschoss der Turnhalle wurde 2023/24 eine Sanierung mit Dämmung der abgehängten Decke durchgeführt, um den Raum akustisch und thermisch zu verbessern.
Ausgeschrieben ist die Planung der Installation einer Photovoltaikanlage, die Planung der Blitzschutz- und Erdungsanlage, des Austauschs der alten Leuchten gegen eine LED-Beleuchtungsanlage in der Turnhalle sowie der Ertüchtigung der bestehenden Niederspannungshauptversorgung (NSHV) im Erdgeschoss des benachbarten Hauptgebäudes der Schule. Ziel ist es, die Liegenschaft nachhaltig mit Strom zu versorgen. Die erforderlichen Abstimmungen der Planung mit der Unteren Denkmalbehörde übernimmt das Hochbauamt.
Ausgeschrieben sind Leistungen der KG 442 Eigenstromversorgungsanlagen, KG 443 Niederspannungsschaltanlagen, KG 445 Beleuchtungsanlagen und KG 446 Blitzschutz- und Erdungsanlagen.
Das Budget beläuft sich auf 226.100 Euro (brutto).
Die Leistungsphasen 1-3 sollen bis Ende November 2025 abgeschlossen sein, die Leistungsphasen 5-8 bis Ende des 1. Quartals 2026.
Alle baulichen Maßnahmen erfolgen während des laufenden Betriebs und müssen auf die Belange der Schule abgestimmt werden.
Bekanntmachungstext
Link zu den Vergabeunterlagen
Für das Fernwärmenetz der Technische Universität Darmstadt soll ein Transformationsplan nach Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) erstellt werden. Der Transformationsplan stellt ein Dokument dar, welches die grundsätzliche wirtschaftliche und technische Umsetzbarkeit eines treibhausgasneutralen Zielbildes von bestehenden Wärmenetzen, darlegt und dabei den Weg zur Treibhausgasneutralität des Wärmenetzes bis 2045 skizziert. Darin enthalten sind bereits Vorbetrachtung sowie die Grundlagenermittlung angelehnt an die Leistungsphase 1 der HOAI. Die in der Richtline für die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze „BEW“ vom 1. August 2022 Mindestanforderungen an Transformationspläne (Merkblatt 3) sollen erfüllt werden.
Die Teilnahmefrist endete am 24.01.2025.
Die Gießener Kongresshalle wurde nach einem Entwurf des schwedischen Architekten Sven Markelius in den Jahren 1962-64 gebaut. Der Bestand wurde seither gut gepflegt und in Teilen umgebaut, entspricht aber strukturell nicht mehr den Anforderungen eines modernen Kongressbetriebs. Im Rahmen eines nicht offenen, zweiphasigen Realisierungswettbewerbs im Jahr 2018 wurde ein Lösungsvorschlag für die Neustrukturierung der Kongresshalle sowie den daraus folgenden Umbau und einer baulichen Erweiterung gefunden.
Aktuell befindet sich das Projekt im zweiten von derzeit elf geplanten Bauabschnitten. Seit 2023 sind die Bauarbeiten unterbrochen, da bei den Grabungsarbeiten zur Foyererweiterung Fundamente der historischen Synagoge gefunden wurden. Das daraufhin erarbeitete Konzept zur Errichtung eines Gedenkortes und das Ausscheiden der bislang planenden Architekten erfordern die Neubewertung und Anpassung der bestehenden Planung sowie auch eine teilweise Neuaufstellung des Projektteams.
Ausgeschrieben werden Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI mit Einstufung in Honorarzone IV in den Leistungsphasen 4-9 für die Bauabschnitte 3 ff. sowie besondere Leistungen zur Einarbeitung in das Projekt und zur punktuellen Anpassung der vorliegenden Entwurfsplanung. Angesprochen sind Architekturbüros mit einer ausgesprochenen Erfahrung im Bereich des Denkmalschutzes und in der Umsetzung von Bauvorhaben im laufenden Betrieb sowie mehreren Bauabschnitten.
Baukosten: ca. 9,7 Mio. EUR (netto, KG300+400); die vorläufig anrechenbaren Baukosten betragen ca. 7,9 Mio. EUR (netto) für die Bauabschnitte 3-11.
Die Teilnahmefrist endete am 18.12.2024.
Als wichtiger Baustein der Energiewende in Frankfurt beabsichtigt die Mainova die Errichtung eines großvolumigen Wärmespeichers und eines zugeordneten Technikgebäudes auf einer Industriefläche, die bisher als offenes Kohlelager verwendet wurde. Der am HKW West in der Gutleutstraße geplante Wärmespeicher wird mit seiner Höhe von rd. 65 Metern, einem Durchmesser von 32 Metern und an der Bahnstrecke von und zum Hauptbahnhof gelegen, eine erhebliche Präsenz und Wahrnehmbarkeit im Stadtraum erhalten.
Im Rahmen des Vergabeverfahrens wird den Teilnehmern der Stufe 2 der Auftrag zur Bearbeitung einer Aufgabenstellung mit Lösungsvorschlag erteilt werden. Die Aufgabenstellung differenziert sich in einen langfristig-konzeptionellen Ideen- und einen konkreten ersten Realisierungsteil inklusive Kostenberechnung. Die Bieter erhalten für die auftragsgemäße Bearbeitung ein Pauschalhonorar in Höhe von 22.500 Euro (netto).
Ausgeschrieben sind die Planungsleistungen der Objektplanung Hochbau nach §34 HOAI sowie der Objektplanung Freianlagen nach §39 HOAI jeweils mit den LPH 2-5 und den LPH 6-8 als Optionsleistung, wobei bereits erbrachte Leistungen mit 50% des vorgenannten Pauschalhonorars im Auftragsfall nicht erneut vergütet werden.
Die Teilnahmefrist endete am 03.12.2024.
Nach der teilweisen Zerstörung des Stadtschlosses im zweiten Weltkrieges wurde das Schloss wiederaufgebaut und ist nun seit 1946 Sitz des Hessischen Landtages.
Derzeit ist der zweite Bauabschnitt in Planung, der erste Bauabschnitt ist weitestgehend abgeschlossen. Den zweiten Bauabschnitt betreffen die wertvoll ausgestatteten Schlossräume und deren historisch erhaltenen Ausstattungsstücke. Derzeit werden die Raumfassungen der betroffenen Bereiche untersucht, parallel sollen daher die geplanten Einrichtungsgegenstände im Hinblick auf die spätere Ausgestaltung hin untersucht und die darauf folgende Restaurierung geplant werden. Angestrebt wird ein insgesamt ausgewogenes Gesamtkonzept, dass einer noch zu definierenden Zeitschicht in den jeweiligen Räumen entsprechen soll.
Die Teilnahmefrist endete am 08.11.2024.